Die Benachteiligung der Benachteiligten

Tag für Tag erfahren leistungsschwächere Kinder an integrierten Gesamtschulen und ähnlich organisierten Einheitsschulen (Sekundarschule) ein Selegiert-Werden:

sowohl im Kern-Unterricht, wenn immer wieder sie die leichteren Aufgaben bekommen, wie auch im differenzierten Unterricht, wenn sich dann an der Klassentüre die Wege zu den Kursen trennen. Tag für Tag erfahren sie, dass andere besser, schneller und erfolgreicher sind. Diese niederdrückenden und demoralisierenden Unzulänglichkeits-Erfahrungen bleiben leistungsschwächeren Schülern an den Schulen erspart, die schon ab Anfang des 5. Jahrgangs schulformbezogen homogenere Lerngruppen bilden.

Das verdrängte Problem und der eigentliche Skandal: Die fortschreitende Benachteiligung der ohnehin schondurch Natur oder Herkunft benachteiligten Schülerinnen und Schüler – Eine Dokumentation – PDF (178 KB)

Die Kindheit ist unantastbar. Warum Eltern ihr Recht auf Erziehung zurückfordern müssen

die-kindheit-ist-unantastbar-warum-eltern-ihr-recht-auf-erziehung-zurueckfordern-muessenJe mehr sich Staat und Gesellschaft den Märkten unterwerfen, desto größer wird der Druck auf unsere Kinder. Viele Eltern spüren: Was Wirtschaft und Bildungseinrichtungen als optimale Erziehung verkaufen, hat nur wenig mit den Bedürfnissen ihrer Kinder zu tun. Mit großer Leidenschaft appelliert Herbert Renz-Polster an Eltern, sich einzumischen, ihr eigenes Denken und Handeln zu überprüfen – bevor das ökonomische System das Leben von Kindern und Familien vollends bestimmt. Der bekannte Kinderarzt zeigt, wie Eltern vielmehr ihre Chancen ergreifen können, indem sie die eigenen Erziehungskompetenzen entschlossen wahrnehmen. Und wie die Persönlichkeitsentwicklung ihres Kindes und die Beziehung zum Kind dadurch gestärkt wird.

Zum Buch (FalkMedien)

PISA 2003: Vorteile des mit dem 5.Jahrgang einsetzenden dreigliedrigen Schulsystems

Acht Fragen an das PISA-Konsortium Deutschland zur Auswertung der Daten aus PISA-E 2003

Mit den aus PISA 2003 vorliegenden Daten können am Beispiel der Realschule die Vorteile des mit dem 5.Jahrgang einsetzenden dreigliedrigen Schulsystems nachgewiesen werden, und zwar durch die Bestätigungfolgender Annahmen: Weiterlesen

Gymnasium wird überflüssig

„Was kommt nach der Sekundarschule? Der Redaktion ist zu danken, zeigt sie in dem Beitrag „Hui und pfui“ doch auf, bei welcher Konstellation Sekundarschulen garantiert scheitern werden.

Die Risiken der späteren geringen Anmeldezahlen an einer Sekundarschule sind in Greven offensichtlich. Kinder die nicht auch noch am Nachmittag dem Schulstress ausgesetzt werden sollen, werden, wenn sie eine Hauptschul- oder Realschulempfehlung haben, andernorts unterrichtet, oder das Gymnasium besuchen. Die Eltern, die ihr Kind auch nachmittags nicht zu Hause haben wollen, werden die Gesamtschule bevorzugen. Weiterlesen

Tricksereien

Das wichtigste Argument für die Abschaffung der letzten Realschule in Greven in der Ausschussdiskussion am 6. April war, dass nicht alle Grevener Kinder in Greven beschult werden könnten da die Realschule Kinder mit Hauptschulempfehlung ablehnen würde. So wäre eine Mutter in der Schulausschusssitzung am 17.02.2016 anwesend gewesen, die bedauere, dass ihr Kind nicht in Greven beschult werden kann. Weiterlesen

Eingeschränkte Auswahl

Leserbrief in der Grevener Zeitung, bzw. in den Westfälische Nachrichten | 9. April 2016 |
Mit freundlicher Genehmigung des Leserbriefschreibers

Sekundarschule: Zur Berichterstattung über den Schulausschuss am Donnerstag, 7. April, und Freitag, 8. April

Gegen Veränderungen ist nichts einzuwenden, wenn sie notwendig und sinnvoll sind. Die Absicht, in Greven eine Sekundarschule einzurichten und die Realschule abzuschaffen, ist aus meiner Sicht als Vater von vier Kindern aber ein Stück aus dem Tollhaus. Hier wird Parteipolitik vor Sinnhaftigkeit gestellt. Die Hauptschüler, die derzeit nicht in Greven beschult werden können, werden für die Umsetzung dieser politischen Ziele instrumentalisiert. Denn mit dem notwendigen politischen
Willen könnte man eine vernünftige — und kostengünstige — Lösung für die unfreiwilligen Fahrschüler finden. Ich sehe hier insbesondere die Gesamtschule in der Pflicht oder auch eine Kooperation mit den Nachbargemeinden als Lösung. Weiterlesen

Heim will

Heim will!

Heim will!

Beruf und Familie unter einen Hut bringen – das scheint heute eines der zentralen Probleme unserer Gesellschaft zu sein. Doch der Hut will und will nicht passen. Sowohl das Kind als auch der Beruf fordern die ganze Frau oder den ganzen Mann. Aber was nicht passt, wird eben passend gemacht. Immer mehr verschwinden die Kinder aus der Familie – in Krippen, in Kindergärten, in Nachmittagsbetreuungen. Längst gibt es Rund-um-die-Uhr-Kitas. Und es scheint nie genug: Mehr und mehr wird die gesamte Kindheit verstaatlicht, wird der Übergang zur Heimerziehung fließend.
„Vereinbarkeit“ von Beruf und Familie – das bedeutet heute: Immer weniger gemeinsam verlebte Zeit. Die Familie verkommt zur Freizeitbeschäftigung – später vielleicht, wenn uns die Märkte Zeit dazu lassen. Von Politik und Wirtschaft wird uns die Fremdbetreuung unserer Kinder immer wieder als ebenso wünschenswert wie unausweichlich dargestellt. Die unmittelbar Betroffenen aber werden dabei nicht gefragt.

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Die Alles ist möglich-Lüge – Wieso Familie und Beruf nicht zu vereinbaren sind

Gesellschaftlicher Sprengstoff

Die Alles ist moeglich-Luege von Susanne Garsoffky Die Alles ist moeglich-Luege von Susanne Garsoffky[/caption]

‚Beruflicher Erfolg macht glücklich‘ und ‚Die Zukunft ist weiblich‘. So tönt es uns derzeit allerorten entgegen. Wer das nicht glauben mag, weil er gegen den alltäglichen Wahnsinn kämpft, den der Versuch, Familie und Beruf unter einen Hut zu kriegen, mit sich bringt, dem wird gerne mit einem Killerargument begegnet: ‚Das ist doch alles nur eine Frage der Organisation‘. Susanne Garsoffky und Britta Sembach entlarven diese Sätze als die Lügen, die sie sind, und fordern mehr Ehrlichkeit bei diesem Thema – denn wir können aus der Vereinbarkeitsmisere wieder herausfinden.
Wer Familie und Beruf gleichzeitig leben will, zahlt einen Preis – und dieser Preis ist hoch. Auch wenn man uns immer weismachen will, dass wir beides haben können – Kinder und Karriere – und dass alles möglich ist, so haben doch fast alle von uns am eigenen Leib erfahren, dass das einfach nicht stimmt. Weiterlesen

Sekundarschule Greven: Entscheidung fällt im Juli

Der Weg zu einer Sekundarschule ist möglich – wenn denn die Eltern signalisieren, dass sie ihn gehen wollen. Der Schulausschuss hat dafür den Weg geebnet, gegen den erbitterten Widerstand von CDU und FDP.

http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Steinfurt/Greven/2323579-Sekundarschule-Entscheidung-faellt-im-Juli

Siehe auch: Wichtige Fragen und Antworten, Abschnitt Demokratie, Wieviele Stimmen entscheiden über die Einführung einer Sekundarschule?

Professor Heller fällt vernichtendes Urteil

Nicht nur in NRW versuchen bestimmte politische Kräfte und ahnungslose Bürgermeister, die eher auf ihre Ideologie als auf das Wohl der Kinder ihrer Stadt schauen, bewährte Schulen wie die Haupt- und die Realschule ohne Not zu ersetzen. In Baden Württemberg nennt sich der Ersatz für Haupt- und Realschule „Gemeinschaftsschule“. Der Name ist anders, konzeptionell und pädagogisch entspricht die Gemeinschaftsschule aber der (teil-)integrierten Variante der Sekundarschule – also auch der geplanten Sekundarschulen in Greven. Weiterlesen

Fakten sprechen gegen gemeinsames Lernen nach der vierten Grundschulklasse

„Jedenfalls spricht die seit Jahrzehnten bekannte Faktenlage bis in die jüngste Gegenwart (ELEMENT- und LifE-Studien) für eine frühzeitige Differenzierung der Bildungswege im Sekundarschulbereich und gegen gemeinsames Lernen nach der vierten Grundschulklasse, sofern eine optimale Begabungs- und Leistungsentwicklung aller Schüler intendiert ist.“

Kurt Heller, FAZ, 21.01.2010

Die Gesamtschule schafft unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit

„Selten hat mich das Ergebnis meiner Forschungen so überrascht und enttäuscht wie diesmal: Die Gesamtschule schafft unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems – entgegen ihrem Anspruch und entgegen den Hoffnungen vieler Schulreformer, denen ich mich verbunden fühle.“

Helmut Fend, DIE ZEIT, 03.01.2008.

Alle wissenschaftlichen Daten und Untersuchungen sprechen für ein mehrgliedriges Schulsystem

Alle wissenschaftlichen Daten und Untersuchungen sprechen für ein mehrgliedriges Schulsystem. Dass es dennoch gefährdet ist, hängt mit verbreiteten Fortschrittsillusionen zusammen, die in Form einer sich überschlagenden Reformhektik bewährte Traditionselemente gefährden.“

Prof. Dr. Dieter Neumann, Universität Lüneburg

http://www.phv-bw.de/Standpunkte/Bildungspolitik/Prof_Neumann-zum-gegliederten_Schulwesen.html

Die erfolgreiche Schulart Realschule war und ist seit Jahrzehnten untrennbar mit der Stärke der Bildung in Baden-Württemberg verbunden

„Die erfolgreiche Schulart Realschule war und ist seit Jahrzehnten untrennbar mit der Stärke der Bildung in Baden-Württemberg verbunden. Die Stärke des Südens der Bundesrepublik in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht baut nicht zuletzt auf die Erfolge der erfolgreichen Realschulabsolventen auf. Über 400 Realschulen in Baden-Württemberg repräsentieren eine der erfolgreichsten Schularten der letzten Jahre, die sich bei Schülerinnen und Schülern, bei den Eltern und in der Wirtschaft höchster Beliebtheit erfreut. Wer von der Realschule spricht, spricht mit hohem Respekt von den Absolventinnen und Absolventen einer hervorragend funktionierenden Schulart, die vielfaltige Übergangsmöglichkeiten in anspruchsvolle Berufsfelder bis hin zum Hochschulstudium nutzen können.“

Jürgen Böhm, Verbandes Deutscher Realschullehrer (VDR)

Eigenständiger Realschulen können sehr gute PISA-Ergebnisse vorweisen

„Es ist unstrittig, dass in einer Reihe von Bundesländern die Hauptschule nicht mehr bestandsfähig ist bzw. bereits abgeschafft oder mit Realschulen zusammengelegt wurde. Es ist aber genauso unstrittig, dass es noch weit über 1.000 sehr gut funktionierender eigenständiger Hauptschulen und eigenständiger Realschulen in Bundesländern gibt, die sehr gute PISA-Ergebnisse vorweisen können. Diese jetzt einfach aufzugeben ist aus qualitativen und pädagogischen Gründen unsinnig“. … Weiterlesen

Freizeit & Engagements von Kindern und Jugendlichen

Realschule ist eine Halbtagsschule. Vorteile für die Kinder, das familiäre und gesellschaftliche Leben

  • Kinder und Jugendliche haben Zeit für Ehrenamt und Freizeit:
    • Jugendfeuerwehr
    • kirchliche Jugendgruppen
    • Rotes Kreuz, Malteser, DLRG
    • usw.
  • Kinder und Jugendliche können intensiven Vereinssport betreiben:
    • Beispiel Fußball: In Greven gibt es derzeit (Stand April 2014) 55 Kinder- und Jugendmannschaften (darunter zahlreiche Mädchenmannschaften). Kinder und Jugendliche sind hier nachmittags als Spieler und als ehrenamtliche Trainer aktiv.
  • Kinder und Jugendliche können ernsthaften und professionellen Instrumentalunterricht wahrnehmen und in einem Orchester, etc. mitwirken.

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Realschule: Ein Schultyp, der Lebens- und Zeitnah auf die Anforderungen der modernen Arbeits- und Berufswelt ausgerichtet ist

Die Realschule ist eine Schule für die Klassen 5-10. Sie führt Englisch in Klasse 5 fort und nimmt in Klasse 6 eine zweite Fremdsprache hinzu, Französisch oder Spanisch z.B. Die zweite Sprache ist im ersten Jahr nicht versetzungswirksam und für den Realschulbildungsgang nicht verpflichtend.

Ab Klasse 7 kann nach Neigung und Begabung ein persönlicher Schwerpunkt aus den Angeboten der Schule gewählt werden. Möglich sind folgende Schwerpunkte: Französisch, Spanisch, Naturwissenschaften/Technik, Sozialwissenschaften und Informatik. Für den Abschluss sind alle Schwerpunkte gleichwertig.

Erfolgreiche Realschüler erwerben am Ende der Klasse 10 den Mittleren Abschluss (Fachoberschulreife), der nach einem Abschlussverfahren mit zentraler Prüfung vergeben wird. Weiterlesen

Schulformwechsel

Die Wahl von Hauptschule, Realschule oder Gymnasium für Klasse 5 ist nicht endgültig, ist keine Entscheidung über den Schulabschluss und erst recht keine Lebensentscheidung!

Wechsel in den Klassen 5-8

Die Klassen 5 und 6 werden als Erprobungsstufe geführt. Zum Ende jeden Schulhalbjahres muß die Schule feststellen, ob der Schüler in einer anderen Schulform besser gefördert werden kann. Wenn dies der Fall ist, empfiehlt die Schule den Eltern einen Schulformwechsel.

Einen Wechsel der Anne-Frank-Realschule Greven zum Gymnasium soll die Schule empfehlen, wenn der betreffende Schüler in den Fächern mit Klassenarbeiten einen Notendurchschnitt von 2,0 erreichte. Ab Klasse 7 kann eine solche Empfehlung nach dem Notendurchschnitt nur noch zum Ende eines Schuljahres ausgesprochen werden.

Schulformwechsler haben Anspruch auf eine zusätzliche individuelle Förderung. Weiterlesen

Elternwille? – Was Politik und Verwaltung der Stadt Greven als Elternwille verstehen

Bei dem Elternwillen ist es dem Schulträger (Stadt Greven) wichtig zu erfahren, welche Schulform sich ein kleiner Teil Eltern wünschen.

Es würden die Eltern der Grundschulkinder der 2. und 3. Klasse befragt, aktuell wären dies ca. 750 Eltern. Die Befragung soll gemäß der Verwaltungsvorlage über die Grundschulen erfolgen. Die Grundschulkinder sollen den Fragebogen in den Grundschulen abgeben, dort sollen diese durch die Grundschullehrer und Grundschuldirektoren für die Verwaltung eingesammelt werden. Die Auswertung soll durch die Verwaltung erfolgen.

Erreichen nicht alle ausgegebenen 750 Fragenbögen die Verwaltung, würde das Ergebnis durch die Verwaltung auf 100% hochgerechnet. Weiterlesen

Ergebnisse von wissenschaftlichen Leistungsvergleichen gleich begabter Schüler am Ende von Klasse 10

Die PISA-Forscher Baumert und Professor Köller haben Jugendliche aus Gesamtschulen und aus Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien am Ende des 10. Schuljahrs verglichen. Sie wählten für einen besonderen Leistungsvergleich gewissenhaft Schüler aus, die gleiche Grundfähigkeiten hatten, aus ähnlichen Familienverhältnissen kamen und Anfang von Klasse 7 etwa auf dem gleichen Leistungsstand waren.

Die Ergebnisse dieser Leistungsvergleiche am Ende von Klasse 10

Hauptschule – Gesamtschule: Die Gesamtschüler erreichten keinen höheren Wissensstand als die Hauptschüler.

Realschule – Gesamtschule: Die Realschüler erreichten z.B. in Mathematik einen Wissensvorsprung von etwa zwei Schuljahren.

Gymnasium – Gesamtschule: Der Leistungsvorsprung der Gymnasiasten in Mathematik betrug
mehr als zwei Schuljahre.

Quelle: Elternverein Nordrhein-Westfalen e.V. – Flugblatt 135

Anmerkung Jens Falk: Es ist zu erwarten, dass ein Vergleich Realschule – Sekundarschule ähnlich ausfallen würde, wie der Vergleich Realschule – Gesamtschule.

Sekundarschulen sind das Ergebnis parteipolitische Ideologie mit dem Ziel staatlich gesteuerte Gleichheit herzustellen

Die Sekundarschule eine neue vorrangig integriert geführte Schulform, die einer bestmöglichen Bildung und Erziehung jedes einzelnen Kindes – denn Kinder sind verschieden nach Anlagen, Aufnahmebereitschaft und familiärer Begleitung – entgegensteht.

Es gibt keine wissenschaftliche Untersuchung, die dem „gemeinsamen Lernen“ in integrierten Schulen einen höheren Lernwert zumisst als dem getrennten Lernen in Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien oder entsprechenden Schulzweigen. Weiterlesen

Schwester der Gesamtschule

Während die Sekundarschule ja so etwas wie die kleine Schwester der Gesamtschule ist, ist die Realschule eine alternative Schulform. Die hat eine ganz andere Schultafel. Etwa in den Naturwissenschaften. Da gibt es die Fachwissenschaften Chemie, Physik, Bio. Das firmiert in der Sekundarschule nur als Naturwissenschaften.

Grevener Zeitung 6. April 2016

Vater Mutter Staat. Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung – Wie Politik und Wirtschaft die Familien zerstören

Vater Mutter Staat von Rainer Stadler

Vater Mutter Staat von Rainer Stadler

Irgendwas läuft hier falsch. Wie sonst ist das wachsende Unbehagen von Eltern zu erklären, die ihre Kinder kaum noch sehen, weil sie im Büro sitzen, vorgeblich um sich selbst zu verwirklichen? Wie die Untersuchungen zu Stresshormonen bei Krippenkindern, die hier locker mit Topmanagern mithalten? Warum überlassen immer mehr Eltern die Verantwortung für ihre Kinder ganz selbstverständlich fremden Menschen? Eltern, die in ihrer Jugend noch ‚We don’t need no education‘ riefen. Eltern, die ihren Kindern Pippi Langstrumpf vorlesen.

Rainer Stadler, Journalist und Vater, macht sich auf die Suche nach Gründen für den Sinneswandel und erkennt ein System: Aus kühl kalkulierten ökonomischen Gründen propagiert eine Koalition aus Politik und Wirtschaft seit Jahren den massiven Ausbau der Kinderbetreuung und hat das Leben der Familien und der Gesellschaft insgesamt tiefgreifend verändert. Wer sich gegen die verordnete Ganztagsbetreuung stellt, ist auch gegen Emanzipation und Förderung, jeder leise Zweifel wird damit im Keim erstickt. Rainer Stadler stößt eine längst überfällige Diskussion an. Sie betrifft uns alle.

Vater Mutter Staat. Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung – Wie Politik und Wirtschaft die Familien zerstören“ ISBN: 978-3453-28061-8.

Peter Vennemeyer: Anne-Frank-Realschule Greven bleibt erhalten

Peter Vennemeyer: Anne-Frank-Realschule Greven bleibt erhalten

Peter Vennemeyer: Anne-Frank-Realschule Greven bleibt erhalten

In einem Schreiben (13. April 2011) welches der Bürgermeister der Stadt Greven Peter Vennmeyer persönlich unterzeichnete, wurde mitgeteilt, dass „die Anne-Frank-Realschule als Realschule erhalten“ bleibt.

Wörtlich:

Es zeichnet sich ab, dass in Greven eine Gesamtschule gegründet werden soll. Nicht geklärt ist bisher, wo diese Schule gegründet werden soll. Diskutiert werden zwei Varianten: Eine große Gesamtschule, die beide Realschulstandorte und die Hauptschule umfasst oder eine Gesamtschule im Marienschulzentrum. Im zweiten Fall bliebe die Anne-Frank-Realschule als Realschule erhalten.